Umgestaltung der ehemaligen Pflanzenkläranlage in Feistritz bei Knittelfeld

Planung Areal Pflanzenkläranlage Feistritz NEU © Fratz Graz
Planung Areal Pflanzenkläranlage Feistritz NEU
© Fratz Graz
Planung Areal Pflanzenkläranlage Feistritz NEU © Fratz Graz
Planung Areal Pflanzenkläranlage Feistritz NEU
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Auf Initiative des Bürgermeisters der Gemeinde Feistritz, Herrn Peter Ring, stellt die Gemeinde die aufgelassene Pflanzenkläranlage den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Die Kinder und Jugendlichen sollen gemeinsam mit dem Verein Fratz Graz und Herrn Martin Freitag, Kultur- und Wasserwirtschaftsstudent an der Universität für Bodenkultur, eine neue Gestaltungsmöglichkeit entwickeln, die in den Sommermonaten 2010 im Zuge von Ferialpraktika mit Jugendlichen umgesetzt wurden. Herausforderung war, die Pflanzenkläranlage in ein Biotop umzuwandeln, das von den Kindern und Jugendlichen als Treffpunkt und Erlebnisraum genutzt werden kann.

In Kleingruppen erkundete man zuerst das Areal und machte sich Notizen von ersten Wünschen und Ideen. Nachdem die Schwachstellen und Besonderheiten der Außenanlagen genau betrachtet wurden, ging es in einer Phantasiephase um die positiven Angelegenheiten. Jede/r konnte Wünsche unzensiert aufschreiben lassen.

Den Mitwirkenden fielen einige neue Namen für das Planungsgebiet ein, wie zum Beispiel Chill-Lounge, Traumparadies, Baumhausparadies, Lianenteich, verträumtes Reich, Schilfi, etc. Nach einer kurzen Mittagspause mit Pizza und Limonaden ging es auf zum Modellbau über. In, auf und an Schachteln wurden einzeln oder in Kleingruppen Arbeitsmodelle gebaut, die das Grundstück darstellen. Mit den unterschiedlichsten Materialien konnte der Phantasie freier Lauf gelassen werden.

Das Interesse der Kinder und Jugendlichen an der Gestaltung war sehr groß und sie hatten eine Menge an gut umsetzbaren Vorschlägen parat. Von allen kam der klare Wunsch bei der Umsetzung mitgestalten und mitarbeiten zu können. Dies bringt nicht nur den Kindern und Jugendlichen ein tolles Gemeinschaftsgefühl sondern auch den Verantwortlichen eine mögliche Kosteneinsparung, höhere Identifizierung mit dem Ort und damit eine Verringerung an Folgekosten durch Beschädigung und Verschmutzung.