"Schloßspiele" in St. Martin (Graz)

Kinder und Jugendliche planen © St. Martin/Graz (Bilder von Fratz Graz)
Kinder und Jugendliche planen
© St. Martin/Graz (Bilder von Fratz Graz)
Kinder und Jugendliche planen © St. Martin/Graz (Bilder von Fratz Graz)
Kinder und Jugendliche planen
© St. Martin/Graz (Bilder von Fratz Graz)
Kinder und Jugendliche planen © St. Martin/Graz (Bilder von Fratz Graz)
Kinder und Jugendliche planen
© St. Martin/Graz (Bilder von Fratz Graz)
Kinder und Jugendliche planen © St. Martin/Graz (Bilder von Fratz Graz)
Kinder und Jugendliche planen
© St. Martin/Graz (Bilder von Fratz Graz)
Kinder und Jugendliche planen © St. Martin/Graz (Bilder von Fratz Graz)
Kinder und Jugendliche planen
© St. Martin/Graz (Bilder von Fratz Graz)

Auf Einladung von Herrn Jaritz, Verwalter des Volksbildungsheimes Schloß St. Martin, plante der Verein Fratz Graz gemeinsam mit den zukünftigen NutzerInnen und SchülerInnen der Hauswirtschaftschule St. Martin, die Spielräume des Schloßes neu. Schwerpunkte dabei sind der Spielplatz, die Waldschule und die Grünfläche zwischen Schloß und Schule.

Um einen ersten Überblick zu erhalten, wo sich die Schülerinnen und Schüler gerne aufhalten, verteilten wir Luftfotografien mit der Bitte, die Lieblingsorte mit roten Klebepunkten zu kennzeichnen und kurz zu begründen, was ihnen dort gefällt. In vier Kleingruppen markierten sie auch mit schwarzen Klebepunkten Orte, die ihnen gar nicht gefallen.

In drei Kleingruppen ging es hinaus, um die verschiedenen Plätze zu besichtigen, zu bewerten und erste Ideen zu sammeln. Dabei nahmen in jeder Kleingruppe die Jugendliche verschiedene Perspektiven ein - sie beurteilten die Plätze aus Sicht von Kindern, Jugendlichen und Eltern. Schwerpunkte waren dabei der Spielplatz, der Ort zwischen Schule und Schloß und die Waldschule.

Weiters baten wir die Jugendlichen, ihre positive Orte mit Luftschlangen, negative Orte mit Papiermülltüten zu markieren. Als Lieblingsort hat sich dabei der Pavillon der Waldschule gezeigt. Die meisten Müllsäcke waren rund um die kaputten Spielgeräte.

Fazit war, dass das Interesse der Jugendlichen an attraktiven Spiel- und Aufenthaltsorten im Freien sehr hoch ist. Dies zeigte sich durch die Fülle an gut umsetzbaren Ideen und an ihre hohe Bereitschaft, bei der Umsetzung mitzuhelfen. Gerade dieses Angebot sollte genutzt werden, da dies neben dem tollen Gemeinschaftsgefühl und einer eventuellen Kosteneinsparung auch eine Verringerung an möglichen folgenden Beschädigungen beinhalten kann.

Viele der Ideen wurden inzwischen bereits umgesetzt. Im Herbst 2010 findet ein Workshop gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen zur Gestaltung und Umsetzung der Denkpfosten und eines Weidentipis statt.